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Die Grube Donatus war eine Braunkohlengrube im rheinischen Revier, in der von 1889 bis 1948 Braunkohle zunächst untertägig, später im Tagebau abgebaut wurde. Sie versorgte vor allem die angrenzende Brikettfabrik Donatus; aus dem verbliebenen Restloch entstand nach der Stilllegung der Donatussee. Die Konzession geht auf den Zülpicher Grubenbetreiber Friedrich Doinet zurück, der das Feld 1861 nach dem heiligen Donatus benannte, den Aufschluss aber aus wirtschaftlichen Gründen nicht vornahm. Erst die 1889 gegründete Gewerkschaft Brühl-Kölner Braunkohlenbergwerk Donatus nahm die Förderung auf, die anfangs mühsam aus Schrägstollen erfolgte. Unter dem Steiger Martin Dasbach ging die Grube zum Tagebau über und setzte ab 1895 erstmals einen dampfgetriebenen Bagger ein. Mit dem Aufschwung der Braunkohle in den 1890er-Jahren, drei Brikettfabriken und einer auf rund 750 Mann angewachsenen Belegschaft wurde Donatus zu einem der wichtigsten Arbeitgeber im strukturschwachen Liblar, für die Arbeiter entstand die Siedlung Donatus-Dorf (Oberliblar). 1908 ging die Grube in der Rheinischen AG für Braunkohlebergbau und Brikettfabrikation auf. Nachdem die Flöze ausgekohlt waren, wurde 1948 die letzte Kohle gewonnen. – Zum Artikel …
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