Josef Linden
Josef Linden war ein deutscher Geistlicher und von 1924 bis 1951 Pfarrer in Liblar. Nach ihm wurde der Dechant-Linden-Weg in Liblar benannt.
Leben[Bearbeiten]
Linden wurde am 23. Februar 1907 zum Priester geweiht. Seit dem 13. August 1909 war er als Kaplan an St. Joseph in Köln-Kalk tätig. Am 16. Juli 1924 trat er die Position des Pfarrers an St. Alban in Liblar an, die er bis zum 2. Dezember 1951 innehatte. Während seiner Zeit in Liblar wurde er am 7. März 1935 zum Dechant des Dekanats Lechenich ernannt, eine Position, die er parallel zu seinen Pflichten als Pfarrer ausübte.
Nach Kriegsende 1945 bestellten die Amerikaner Josef Linden zum Bürgermeister von Liblar, "zur Aufrechterhaltung der Ordnung". Zehn Polizisten sollten ihn unterstützen.[1] Im gleichen Jahr wurde er aber von Josef Hündgen als Bürgermeister ersetzt.