Zum Inhalt springen

Schloss Gracht

Aus ErftstadtWiki
Schloss Gracht
'
Stadtteil
Erbaut
Zerstört
Art
Denkmal
Ja (Nr. 029)
Karte
Die Karte wird geladen …

Schloss Gracht ist eine Wasserburg, die im Westen von Liblar liegt. Der umgebende Schlosspark ist als Naturschutzgebiet eingetragen. Seit September 2019 wird das Schloss als Akutklinik für psychodynamische Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik genutzt.

Beschreibung[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Bis 1972 betrieb hier das Goethe-Institut eine Ausbildungsstätte. Von 1976 bis 2004 nutzte das Universitäts-Seminar der Wirtschaft (USW) die Räume des Schlosses.[1] Dieses wurde dann in die European School of Management and Technology (ESMT) integriert, das bis 2018 hier residierte.

Am 12. August 1982 wurde das Schloss unter der Nummer 029 in die Erftstädter Denkmalliste aufgenommen. Seit dem 4. Dezember 1987 ist es zudem ein eingetragenes Bodendenkmal.

Berühmter Altar[Bearbeiten]

Im Schloss befand sich bis 1911 ein berühmtes „Klappaltärchen“. Es handelt sich um eine französische Arbeit aus der Zeit um 1400. Es bestand aus vergoldetem Silber, mit durchsichtigen Emails auf Tiefschnitt; der vierseitige Fuß bildet Löwenköpfe mit Drolerien in Email; unter einem Säulenbaldachin mit Kreuz befindet sich eine Statuette der Madonna. Auf den Innenseiten der Flügel sind Apostelfiguren angebracht, auf der Rückseite des Baldachins ist das „Jüngste Gericht“ dargestellt. Am Fuß des Altars befindet sich eine vom 30. Dezember 1491.

Der Altar erregte auf der Düsseldorfer Ausstellung 1902 großes Aufsehen unter Kunstkennern, er galt damals als unverkäuflich. 1911 erwarb die Pariser Firma Jacques Seligmann den Altar.[2]

Bilder[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. wohnpark-report Juni 1994, S.32
  2. Neues Wiener Journal, 23.6.1911, S.8
Cookies helfen uns bei der Bereitstellung von ErftstadtWiki. Durch die Nutzung von ErftstadtWiki erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies speichern.