Volksschule Köttingen
Die Volksschule Köttingen ist eine ehemalige Volksschule in Köttingen.
Geschichte[Bearbeiten]
1889 wurde an der heutigen Peter-May-Straße (damals Heerstraße) ein eigenes Schulgebäude für Köttingen erbaut, sodass die Kinder nicht mehr wie bisher in der Volksschule in Liblar unterrichtet werden mussten.[1] Durch das Wachstum der Braunkohleindustrie in Erftstadt und dem damit verbundenen Zuzug von Arbeitern bot die Schule nicht mehr genug Platz, weshalb 1923 ein neues, heute denkmalgeschütztes, Schulgebäude in einer Siedlung im Osten des Dorfes erbaut wurde.[2]
Im Rahmen der Schulreform Ende der 1960er-Jahre wurde die Schule 1968 geschlossen und die Hauptschüler der Hauptschule in Liblar zugewiesen. Die Grundschüler konnten das Schulgebäude zunächst weiter nutzen, unterstanden jedoch zunächst der Donatusgrundschule in Oberliblar und wurden ab dem Schuljahr 1973/74 der Thomas-Mann-Grundschule in Liblar zugewiesen[3]. Seit einer Neuordnung der Schulbezirke im Jahr 1978 besuchen die schulpflichtigen Kinder die St. Barbara-Concordia-Schule in Kierdorf.[4]
Das ehemalige Schulgebäude wird heute durch das Jugendzentrum Köttingen genutzt.
Schulleitung[Bearbeiten]
- Franz Thar (1890–1930)
Bekannte Schüler[Bearbeiten]
Bilder[Bearbeiten]
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Schulgebäude 1899 - 1923
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Zeichnung des alten Schulgebäudes, um 1900
Vorherige Adressen[Bearbeiten]
- 1899-1923: Peter-May-Straße 106
Weblinks[Bearbeiten]
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Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Peter Simons: Liblar. Liblar 1956 S. 7, 65.
- ↑ Hans-Paul Müller: 50 Jahre St. Josef Köttingen. Liblar 1974.
- ↑ Albert Esser: Blessems Volksschule während der Nachkriegszeit bis zur Auflösung in der Schulreform 1968. In: Jahrbuch der Stadt Erftstadt 2004, S. 137.
- ↑ Stadtarchiv Erftstadt: Schulchronik Liblar
