Solarradweg

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Solarradweg
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Straße
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Erbaut
Zerstört
Art
Denkmal
Denkmalnr.

Der Solarradweg ist das Teilstück eines Weges in Liblar, der von der Strasse Am Schießendahl vorbei an der Waldorfschule Richtung Bahnhof verläuft. Auf einer Strecke von 90 m sind auf dem Weg Solarmodule verlegt, die pro Jahr 12 Megawattstunden Strom erzeugen sollen. Einen Vorteil sah man auch darin, dass man vorhandene versiegelte Flächen nutzte, also keine zusätzlichen Flächen versiegelt werden mussten. Da diese Technik neu ist war der Weg zunächst als Teststrecke gedacht. Der Solarradweg als ein Teilprojekt des "Infrastrukturrings Liblar" wurde mit rund 102.000 Euro vom Bundesministerium gefördert.

Das Berliner Unternehmen Solmove hatte die Module entwickelt, eingeweiht wurde der Weg im November 2028 im Beisein der Bundesumweltministerin Svenja Schulze. Im Februar 2019 wurden Stromzähler aufgestellt, welche die Einspeisung und Messung des erzeugten Solarstroms ins Stromnetz ermöglichen sollte.

In der Folge traten wiederholt Problem auf, die eine Stromerzeugung nicht zuließen und die wiederholt Gerichte beschäftigten.

  • März 2019: Starkregen setzte die Anlage unter Wasser, wodurch Teile der Anlage durch Kurzschlüsse beschädigt wurden. Es entstanden Schwelbrände. Daher deckte die Feuerwehr den Radweg mit einer Folie ab, um ihn vor Sonneneinstrahlung zu schützen.
  • Juli 2021: Das Hochwasser beschädigte die gesamte Technik.
  • März 2023: Die Solarmodule bröckeln, wodurch Radfahrer um ihre Reifen fürchten.

Quellen[Bearbeiten]