Liblar/Alte Presse
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Dieser Artikel gibt eine Übersicht zu historischen Artikeln aus Zeitungen und Zeitschriften, die den Stadtteil Liblar betreffen.
Liblar in der älteren Presse[Bearbeiten]
- 3.8.1707: Aus Cölln, den 21. Julij. Nachdem der Feind sein Lager vor einigen Tagen vor hiesiger Stadt so urplötzlich aufgehoben giengen dessen Trouppen selbigen Nachmittag noch bis Lechenich und Liblaer fort. ...[1]
1800 - 1899[Bearbeiten]
- 19.11.1803: Verflossenen Freitag den roten Brümär, hat man bei Liblar an der Ville einen Geistlichen im Blute schwimmend gefunden. Es heißt, es sei der Expastor von Froitzheim, Melchior Kamps. An einem Arme war er durch viele Schnitte verwundet. Er starb kurz nachher an der Verblutung. Das Messer lag noch neben ihm.[2]
- 13.10.1821: Ein sehr vortheilhaft gelegenes Wirthshaus zu Liblar, im Schwanen genannt, nebst hinreichenden Stallungen, mit Brennhaus, Scheune und Garten, meistens in recht gutem Stande, steht zu verkaufen bei Theodor Winterschladen, Kaufmann daselbst.[3]
- 14.10.1829: … an die Stelle des verstorbenen Johann George Roggendorff ist der bisherige Vicar zu Doveren, Heinrich Leonard Conradt, zum Hilfspfarrer in Liblar, Kreis Euskirchen, ernannt, und der bisherige Vicar Johann Arnold Drerichs zu Gymnich in gleicher Eigenschaft nach Heddinghoven, im Kreise Euskirchen, versetzt worden.[4]
- 4.2.1831: Köln, 3. Febr. Am 27. Januar hatten drei Mitglieder des Kreisstandes von Euskirchen, als die Herren Bendermacher, Notar und beigeordnete Bürgermeister zu Lechenich, Hüssen, Verwalter von Liblar und Curt, Bürgermeister von Friesheim und Liblar, die hohe Ehre bei Sr. Königl. Hoh. dem Herrn General-Gouverneur als Deputirte der Mitbewohner des Kreises Euskirchen, namentlich der Stadt Lechenich vorgestellt und Tages darauf zur fürstlichen Tafel eingeladen zu werden. Se. Königl. Hoheit geruhten Sich in den huldvollsten Ausdrücken mit den Deputirten zu unterhalten und erkundigten Sich über die Angelegenheiten des Landes, und ob auch der Landstraßenbau in dortiger Gegend mit Eifer betrieben würde.[5]
- 15.9.1838: Liblar, den 10. Sept. Gestern Abend, viertel vor 8 Uhr, ward hier ein ziemlich starkes Erdbeben verspürt. Der Stuhl, worauf der Referent saß, schien sich fortzurücken und die Hausgeräte kamen in eine geräuschvolle, zitternde Bewegung. Die Dorfbewohner geriethen alle in eine große Bestürzung. Der Erdstoß schien von Südwest zu kommen und dauerte nur wenige Sekunden.[6]
- 8.8.1839: Nachdem der Bürgermeister Curt, zu Liblar, von der ihm commissarisch übertragen gewesenen Verwaltung der Bürgermeisterei Lechenich ausgeschieden, ist dieselbe dem Bürgermeister Pütz, von Erp, in derselben Weise übertragen und dieser Letztere am 23. d. M. in dieses Amt eingeführt worden.[7]
- 23.8.1839: Gastwirt Christian Schurz lädt ein in sein Kirmeszelt im August 1839.[8]
1840 - 1849[Bearbeiten]
- 30.1.1840: Der Schulamts-Candidat Franz Joseph Rabe ist als Lehrer der Katholischen Schule zu Liblar, im Kreise Euskirchen, unterm 13. Jan. c. ernannt worden.[9]
- 3.3.1840: Auf höhere Anordnung ist in dem zwischen Brühl und Lechenich liegenden Dorfe Liblar vom heutigen Tage eine Post-Expedition errichtet worden und dem Beigeordneten Rick übertragen. Außer Bestellung der Correspondenz, Gelder und Packete, werden in Liblar auch Personen zu der zwischen Brühl und Lechenich coursirenden täglichen Personenpost angenommen, in sofern der Wagen noch unbesetzte Plätze hat, welches ich hiermit zur öffentlichen Kenntnis bringe. - Köln, den 1. März 1840 - Der Ober-Post-Director Rehfeld[10]
- 9.4.1840: An die Stelle des freiwillig ausgeschiedenen Herrn K. Curt ist der Herr Graf Levin von Wolff-Metternich zur Gracht zum provisorischen Bürgermeister der Bürgermeisterei Liblar ernannt und am 16. d. M. in dieses Amt eingeführt worden.[11]
- 1.4.1841: An die Stelle des auf sein Ansuchen entlassenen Hrn. Grafen von Wolff Metternich ist der Gutsbesitzer und Kaufmann Hr. Theodor Winterschladen zum Bürgermeister von Liblar ernannt und am 13. d. M. in dieses Amt eingeführt worden.[12]
- 9.4.1843: Verzeichnis der Gast- und Schenkwirthe des Kreises Euskirchen nebst deren Gewerbesteuer.
- Felten Jakob zu Liblar
- Fischer Jacob Wittwe zu Liblar
- Kalscheuer Jos.zu Liblar
- Klein Johann zu Liblar
- Barty Christian zu Liblar
- Menzen Wittwe zu Liblar
- Pesch Peter jezt Bersk Peter zu Liblar
- Rick Johann zu Liblar
- Schurz Christian zu Liblar[13]
- 28.8.1845: An die Stelle des anderweit versetzten Pfarrers von Liblar ist unterm 25. Juni d. J, der bisherige Pfarrer zu Worringen, Johann Wilhelm Joseph Herrmanns zum Pfarrer in Liblar, im Decanate Lechenich, ernannt worden.[14]
- 29.8.1845: Die durch Absterben des Pfarrers Hoch erledigte Pfarre Hochkirchen, Kreises Düren, ist dem seitherigen Pfarrer zu Liblar, Heinrich Leonhard Conrads, verliehen worden.[15]
- 6.8.1846: Der Ackerer und Gastwirth Jacob Felten zu Liblar ist zum ersten Beigeordneten der Bürgermeisterei Liblar ernannt und am 2. d. M. in dieses Amt eingeführt worden.[16]
- 9.10.1847: Vorstehendes Schreiben Seiner Excellenz des Herrn Generallieutenants und Divisions-Kommandeurs Grafen von Kanitz bringe ich hiermit zur allgemeinen Kenntniß und benutze mit Vergnügen diese Gelegenheit nicht allein das gute Benehmen der Gemeinden gegen die Truppen sondern auch das Wohlverhalten der Letztern gegen die Einwohner zu loben und den Herren Bürgermeistern Pütz zu Lechenich, Ittenbach zu Gymnich Winterschladen zu Liblar, Wermerskirchen zu Vernich, Fröhlich zu Friesheim und Wachendorff zu Zülpich, wie nicht minder den betreffenden Gemeinde-Vorstehern meine völlige Zufriedenheit mit Ihrer, bei dem schwierigen und mühevollen Geschäfte der Unterbringung der Truppen, Beschaffung der Transportmittel u. d. m. bewiesenen, Thätigkeit und Umsicht hiermit öffentlich zu erkennen zu geben. - Haus Wachendorf den 1. October 1847.* Der Königliche Landrath, Schröder.[17]
- 22.2.1849: Die durch Versetzung des Pfarrers Hermans erledigte Pfarre Liblar, im Decanate Lechenich, ist dem bisherigen Vicar zum h. Jacob zu Köln, Wilhelm Joseph Schmitz, verliehen worden.[18]
- 1849: Zu Liblar (Kreis Euskirchen) im Regierungsbezirk Köln kommt wirklich der Fall vor, daß Torf auf einer Oberfläche gestochen wird, unter welcher der Bergmann Braunkohlen gewinnt und zu Tage fördert, ...[19]
1850 - 1899[Bearbeiten]
- 28.3.1850: Der zum zweiten Beigeordneten der Bürgermeisterei Liblar ernannte Ackerer Jos. Merscheim zu Bliesheim ist am 12. März in sein Amt eingeführt worden.[20]
- 10.7.1850: Schurz, Carl, stud. phil. aus Liblar geb. und in Bonn wohnhaft. Alter: 21 Jahre; Statur: schlank; Haare: blond; Stirne: frei; Augen: grau; Nase: klein; Mund: gew.; Kinn: länglich, etwas hervorstehend; Schnurrbart: noch ſehr schwach; Gesicht: länglich, gesund; bes, Kennzeichen: pflegt eine Brille zu tragen. Er wird als ein thätiger.Agent der Umwälzungsparthei bezeichnet, hat sich früher abwechselsweise in Paris und Bonn aufgehalten, und soll sich dermalen in Zürich als Mitredakteur einer dort erscheinenden Zeitschrift beschäftigen. Wegen Betheiligung am ſ.g. Siegburger Zuge und an den Kämpfen in Baden ist Schurz steckbrieflich verfolgt, soll es aber dem ungeachtet kürzlich gewagt haben, seine Verwandten in Bonn zu besuchen. 2/7. 50.[21]
- 6.11.1880: Am Mittwoch den 17. November dieses Jahres, Morgens 10 Uhr, soll bei dem Wirthe Karl Brendgen zu Zieselsmaar in der Bürgermeisterei Liblar die daselbst gelegene, bisher von der gräflich Wolff-Metternich'schen Rentei selbst verwaltete Braunkohlengrube „Hubertus“ nebst Dachziegelei sammt ausstehenden schönen Gebäulichkeiten und den dazu gehörigen Dienstländereien öffentlich verpachtet werden. Die Bedingungen liegen bei dem Unterzeichneten zur Einsicht offen. Der gräflich Wolff-Metternich'sche Rentmeister: Ittenbach, Burg Gymnich, per Liblar in Deutschland.[22]
- 27.10.1883: Vom 1. November d.J. ab werden die Orte Brüggen und Dirmerzheim vom Bestellbezirk des Postamts in Gymnich abgezweigt; Brüggen dem Postamte Liblar und Dirmerzheim Lechenich zugetheilt. - Von dieser Verordnung wird das correspondirende Publikum ergebenst in Kenntnis gesetzt. - Lechenich, den 24. Oktober 1883. - Kaiserliches Postamt III, Hambach[23]
- 27.12.1883: Zeitschrift „Gartenzeitung“ von Dr. L. Wittmarck (Verlag von Paul Paren, Berlin). Im Inhaltsverzeichnis des Dezemberheftes wird erwähnt: Jubelausstellung des „Kölner Vereines für Gartenkultur und Botanik“ von Fritz Saldern in Liblar bei Köln.[24]
- 17.1.1884: Portrait des P. Josef Schneider, Priester der Gesellschaft Jesu, Schriftsteller Geb. am 5.9.1824 in Liblar bei Bonn, gest. am 7.1.1884 in Rom.[25]
- 18.1.1889: Köln, 16. Jan. Die neueste Nummer des „Kirchlichen Anzeigers“ enthält folgende Ernennungen: … Nobis, Laurenz Hub. Pfarrverwalter zu Bliesheim, zum Pfarrer daselbst, Dek. Lechenich. Getz, Joh. Andr., Pfarrverw. zu Borr, zum Pfarrer daselbst, Dek. Lechenich. Franken Pet., Pfarrverw. zu Dirmerzheim zum Pfarrer daselbst, Dekanat Lechenich. Hohensee, Chr. Johann Maxim., Pfarrverw. zu Erp, zum Pfarrer daselbst, Dek. Lechenich. Potthoff, Paul Joh. Jos, Pfarrverw. zu Friesheim zum Pfarrer daselbst, Dekanat Lechenich. Kappes, Heinr. Pfarrverw. zu Liblar zum Pfarrer daselbst, Dekanat Lechenich. ...[26]
- 21.11.1890: Liblar, 20. Nov. Gestern Mittag brach in einem Stalle der Frau Wittwe Felten hierselbst Feuer aus, welches so rasch um sich griff, daß bald der ganze Hof in Flammen stand. Nur mit knapper Noth konnten sich die in der Scheune mit Dreschen beschäftigten Leute retten. Mehrere Gebäude, sowie sämmtliche nicht unbedeutende Vorräthe an Getreide, Futter usw. sind völlig vernichtet. Bald waren die Feuerwehren von Liblar, Lechenich, Dirmerzheim, Blessem und Bliesheim zur Stelle, welche mit aller Thatkraft eingriffen. Man konnte sich jedoch nur darauf beschränken, die umliegenden Gebäuden vor dem verheerenden Element zu schützen was nur durch die äußerste Anstrengung gelang. Menschenleben und Verlust an Vieh sind nicht zu beklagen. Der Schaden ist ein sehr beträchtlicher, jedoch waren Gebäulichkeiten und Fruchtvorräthe versichert. Heute Vormittag konnte man mit den Aufräumungsarbeiten noch nicht beginnen, weil das Feuer noch nicht vollständig gelöscht war. Die Entstehungsursache ist noch nicht ermittelt.[27]
- 25.3.1892: Die Maul- und Klauenseuche ist ausgebrochen zu … Blessem, Liblar, Schloß Gracht, Erp, Dorweiler, Gymnich, Dirmerzheim... [28]
- 11.4.1893: Der Bau der Schmalspurbahn Liblar - Zülpich - Arlow (Preussen) ist gesichert und wird demnächst in Angriff genommen.[29]
- 23.3.1895: Euskirchener Kreisbahnen - Strecken Liblar - Mülheim - Euskirchen und Mülheim - Zülpich: Auf diesen Strecken (Spurweite 1 m) wurde am 1. März d. J. der Betrieb für den Personen-, Leichen-, Gepäck-, Güter- und Viehverkehr eröffnet. Die Beförderung von Expreßgut und Fahrzeugen ist ausgeschlossen.
- Die Stationen und deren Entfernungen sind:
Liblar (Staatsbahnhof) __km Liblar-Frauenthal 2,5 Lechenich-Stadt 5,7 Lechenich-Bahnhof 6,0 Erp 10,1 Friesheim 13,4 Niederberg-Borr 15,5 Mülheim-Wichterich 19,4 Ober-Wichterich 21,8 Frauenberg 22,8 Euskirchen-West 26,3
- Die Leitung des Betriebes erfolgt seitens der in Köln befindlichen Betriebsabtheilung der Gesellschaft Lenz & Comp. zu Stettin, mit welcher alle einschlägigen Correspondenzen zu führen sind.[30]
- 12.8.1897: Zu Liblar „revidierte“ der Schuster Peter Alef die Ladenkasse eines Bäckers; das Ergebnis waren nur 30 Pfennige. Hierbei wurde er abgefaßt. Mit Rücksicht auf die Vorstrafen erkannte die Strafkammer in Bonn gegen Alef 1 ½ Jahr Gefängnis, so daß auf den einzelnen Pfennig 18 Tage Gefängnis kommen.[31]
- 11.9.1898: Ein ungewöhnlich verwegener Überfall wurde in unmittelbarer Nähe der bei Liblar (Rheinpreußen) gelegenen Donatus-Brikettwerke gegen einen jugendlichen Beamten verübt. Der Beamte wurde von zwei Männern geknebelt, einer beträchtlichen Summe beraubt und dann in völlig hilflosen Zustande in den Klärteich der Donatuswerke geworfen, nachdem man ihm mittels eines Taschentuches den Mund gestopft und Arme und Beine zusammengebunden hatte. Nach drei Stunden wurde der Unglückliche im Schlamme steckend gefunden und sterbend ins Hospital gebracht.[32]
ab 1900[Bearbeiten]
- 27.7.1902: Köln, 23. Juli. Bei der Station Liblar verbrannten 150 Wagen Kohlen.[33]
- 3.8.1901: Der deutsche Kronprinz hat sich in Begleitung des Flügeladjutanten Obersten v. Pritzelwitz, einer Einladung des Grafen Metternich folgend, nach Schloss Gracht bei Liblar begeben. Der Thronfolger wurde von Graf Metternich am Bahnhof Brühl empfangen und im offenen Wagen nach dem Schlosse geleitet, wo ein Aufenthalt von etwa fünf Stunden genommen wurde.[34]
- 18.6.1904: Ein in Liblar bei Köln beschäftigter junger Mann aus Köln wurde letzten Montag Abend auf dem Heimwege kurz vor Weilerswist, wo bekanntlich jüngst die Gastwirtswitwe Gottlob ermordet wurde, durch eine Unbekannten aus der Waldung heraus mittels zweier Revolverschüsse niedergestreckt. Der Raubmörder sprang hinzu, plünderte den tödlich Verletzten vollständig aus und überließ ihn dann seinem Schicksal. Der Verletzte wurde später aufgefunden und sterbend einem Kölner Krankenhaus übergeben.[35]
- 18.8.1906: Gräfin Ferdinand Wolff-Metternich zur Gracht geb. Prinzessin Flaminia zu Salm-Salm und ihre Tochter Gräfin Eleonore verließen Schloß Gracht bei Liblar in der Rheinprovinz und suchten Bad Reichenhall (Kurhaus Achselmannstein) auf.[36]
- 22.11.1906: In Österreich ausgelegte Patente: Vorrichtung zum gleichzeitigen Stempeln und Zerteilen von Materialstreifen. Matthias Seifert (Liblar) und Johann Schmitz (Lechenich).[37]
- 8.1.1909: Das blutige Rekontre (Auseinandersetzung) zwischen ausländischen Grubenarbeitern hat insgesamt 5 Opfer gefordert. Man hatte einen der Kämpfenden, der bei dem Streite erschlagen worden war, aufs Feld geschleppt, wo er gestern gefunden wurde. Verschiedene Verdächtige haben die Flucht ergriffen.[38]
- 20.8.1913: Eine Überraschung am Sarge. Im Kölner Vorort Nippes sollte ein Metzger beerdigt werden. Als die Leidtragenden sich vor dem Trauerhause versammelt hatten und der Sarg auf den Leichenwagen getragen werden sollte, äußerte die Frau des Verstorbene des Wunsch, ihren Mann noch einmal sehen zu dürfen. Man öffnete den Sarg und zum allgemeinen Erstaunen fand man in dem Sarg die Leiche einer alten Frau aus Liblar. Auf eine telephonische Anfrage im Krankenhause erfuhr man, daß es sich um eine Verwechslung handelte. Die Frau war zur selben Zeit im Krankenhause gestorben wie der Metzger, der inzwischen nach Liblar gebracht und dort bereits beerdigt worden war.[39]
- 24.12.1916: Werbeanzeige: Deutscher Fango aus der vulkanischen Eifel, stark radioaktiv. ... Proben und Literatur gratis. Gräflich Wolff-Metternichsche Fango-Verwaltung Schloß Gracht bei Liblar (Rheinland).[40]
- 5.4.1919: Nach Aussage von Augenzeugen bestiegen einen von Euskirchen nach Liblar fahrenden Personenzug etwa 200 junge Burschen im Alter von 18 bis 24 Jahren, die sich auf einzelne Waggons verteilten und während er Fahrt in die Abteile eindrangen, um die Reisenden unter Bedrohung von Dolchen und anderen Mordwaffen zur Herausgabe von Lebensmitteln und Wertsachen zu zwingen. … Die Räuberbande entkam.[41]
- 2.6.1922: Arbeiten, deren sofortige Einstellung verlangt wird: Die zweigleisige Strecke Osterrath - Holzheim - Liblar - Dernau darf nur ein Gleis bekommen. [42]
- 16.3.1924: Das Streikkommittee in Liblar hat an die interalliierte Kommission in Koblenz das Ersuchen gerichtet, daß die vier Bergwerke „Donatus“, „Hubertus“, „Nord-Concordia“ und „Süd-Concordia“ durch die „Micum“ unter Einführung einer neuen Betriebsordnung ausgebeutet werden, die es ermöglicht, ohne Erhöhung der Arbeitszeit ein größeres Erträgnis zu erzielen als in den deutschen Bergwerken, wo die Arbeitszeit verlängert ist.[43]
- 19. 8. 1932: Die Autokarosseriefabrik Richard Ziehm GmbH brannte nach einem Feuerausbruch bis auf die Grundmauern nieder. Auch eine benachbarte Schule wurde beschädigt.[44]
- 5.9.1911: Euskirchen (Rheinprovinz), 4. September. Die Braunkohlengrube in Liblar steht in Flammen. Der angrenzende Liblarer Wald ist in Gefahr, vom Feuer ergriffen zu werden.[45]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Post-täglicher Mercurius, 3.8.1707, S.3
- ↑ Kölnische Zeitung, 19.11.1803, S.2
- ↑ Welt- und Staatsbote. 13.10.1821, S.4
- ↑ Allgemeine preußische Staats-Zeitung, 14.10.1829, S.1
- ↑ Kölnischer Correspondent, 4.2.1831, S.3
- ↑ Neue Speyerer Zeitung, 15.9.1838, S.3
- ↑ Kölnische Zeitung, 8.8.1839, S.3
- ↑ Kölnische Zeitung, 23.8.1839, S.6
- ↑ Kölnische Zeitung, 30.1.1840, S.4
- ↑ Kölnische Zeitung, 3.3.1840, S.3
- ↑ Kölnische Zeitung, 9.4.1840, S.3
- ↑ Kölnische Zeitung, 1.4.1841, S.4
- ↑ Erfa, Intelligenz-Blatt für die Kreise Euskirchen, Rheinbach und Ahrweiler. 9.4.1843, S.1
- ↑ Kölnische Zeitung, 28.8.1845, S.5
- ↑ Stadt Aachener Zeitung, 29.8.1845, S.4
- ↑ Kölnische Zeitung, 6.8.1846, S.6
- ↑ Intelligenz-Blatt für die Kreise Euskirchen, Rheinbach und Ahrweiler, 9.10.1847, S.1
- ↑ Kölnische Zeitung, 22.2.1849, S.4
- ↑ Deutsche Vierteljahrsschrift, Übersicht 1849, S.661
- ↑ Kölnische Zeitung, 28.3.1850, S.3
- ↑ Allgemeiner Polizei-Anzeiger, 10.7.1850, S.2
- ↑ Neuigkeits-Welt-Blatt (Provinz-Ausgabe/Land-Ausgabe), 6.11.1880, S.12
- ↑ Intelligenz-Blatt für den Kreis Bergheim und den Landkreis Köln. 27.10.1883, S.1
- ↑ Wiener Landwirtschaftliche Zeitung, 27.12.1883, S.8
- ↑ Salzburger Kirchenblatt, 17.1.1884, S.6
- ↑ Bonner Volkszeitung, 18.1.1889, S.2
- ↑ Rheinischer Merkur : Kölnische Landeszeitung, 21.11.1890, S.3
- ↑ Düsseldorfer Bürger-Zeitung, 25.3. 1892 , S.3
- ↑ Verkehrszeitung, 11.4.1893, S.6
- ↑ Verordnungs- und Anzeige-Blatt der k.k. General-Direction der österr. S..., 23.5.1895, S.10
- ↑ Innsbrucker Nachrichten, 12.8.1897, S.4
- ↑ Vorarlberger Volksblatt, 11.9.1898, S.3
- ↑ Bludenzer Anzeiger, 27.7.1901, S.3
- ↑ Sport und Salon, 3.8.1901, S.2
- ↑ Vorarlberger Volksblatt, 18.6.1904, S.3
- ↑ Wiener Salonblatt, 18.8.1906, S.7
- ↑ Buchdrucker-Zeitung, 22.11.1906, S.7
- ↑ Salzburger Chronik für Stadt und Land, 8.1.1909, S.6
- ↑ Bukowinaer Nachrichten, 20.8.1913, S.4
- ↑ Medizinische Klinik, 1916, Jahrgang 12, S.5
- ↑ Neues Wiener Journal, 5.4.1919, S.8
- ↑ Salzburger Volksblatt: unabh. Tageszeitung f. Stadt u. Land Salzburg, 2.6.1922, S.1
- ↑ Tagblatt, 16.3.1924, S.4
- ↑ Vorarlberger Landes-Zeitung 20.8.1932, S.6
- ↑ Reichenberger Zeitung, 5.9.1911, S.11