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Carl Brendgen

Aus ErftstadtWiki
Carl Brendgen
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Geburtstag
Geburtsort
Kierdorf
Todestag
Todesort
Kierdorf
Mitgliedschaften

Carl Brendgen gilt als Pionier der rheinischen Braunkohle und war in seiner Heimatgemeinde Kierdorf Gemeinderat, Bürgermeister und Schulvorstand. Nach ihm wurde der in Kierdorf gelegene Carl-Brendgen-Weg benannt.

Werbeanzeige, 12.9.1891

Brendgen schuf in Zieselsmaar 1891 eine Brikettfabrik. Diese verarbeitete die Braunkohle aus der Grube Hubertus, welche Brendgen gepachtet hatte. Er baute um 1900 sein Wohnhaus im Jugendstil, die nach seiner Frau genannte Villa Louise. Dieses Haus diente später (2002) der Rheinbraun als Forsthaus.[1]

Presse[Bearbeiten]

  • 17.12.1892: Kerpen. In das Handels-(Firmen-)Register des hiesigen Königlichen Amtsgerichts ist unterm heutigen Tage unter Nummer 11 eingetragen worden:
Bezeichnung des Firmeninhabers: Carl Brendgen, Grubenpächter und Fabrikbesitzer zu Zisselsmaar, Bürgermeisterei Liblar.
Ort der Niederlassung: Horrem.
Bezeichnung der Firma: C. Brendgen.
Eingetragen zufolge Verfügung vom 12. Dezember 1892
Kerpen, den 12. Dezember 1892.
Schwippert
Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts[2]
  • 7.4.1898: In unser Gesellschaftsregister ist heute unter Nr. 9 die zu Kierdorf domizilierte Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Firma: „Braunkohlen und Briketwerk: Concordia⸗Liblar, Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ eingetragen und hierbei Folgendes vermerkt worden: Der notariell aufgenommene Gesellschaftsvertrag lautet vom 26. März 1898 und befindet sich in Ausfertigung Blatt 5 bis 11 der Beilageakten. Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung eines Braunkohlen⸗ und Briquetwerks und die Ausbeutung der durch notariellen Vertrag vom 6. November 1897 zwischen dem Grafen Wolff—Metternich und dem Fabrikbesitzer Carl Brendgen zu Zieselsmaar seitens der Letzteren angepachteten Braunkohlen⸗Konzession „Concordia“ bei Liblar, sowie der Betrieb aller damit in Verbindung zu bringenden Nebenzweige, Förderung und Verwerthung von Sand, Kies und Thon. Das Stammkapital beträgt fünfhunderttausend Mark. Geschäftsführer ist der Fabrikbesitzer Carl Brendgen zu Zieselsmaar. Erklärungen der Gesellschaft erfolgen in der Weise, daß der oder die Geschäftsführer ihre Namensunterschrift der Firma der Gesellschaft beifügen. Oeffentliche Bekanntmachungen der Gesellschaft oder der Geschäftsführer werden in der Kölnischen Zeitung und in der Kölnischen Volkszeitung erlassen. Der vorgenannte Gesellschafter Brendgen bringt als seine Stammeinlage ein die von ihm bestellten Maschinen zum Werthe von 250 000 M. Sollte der Kostenpreis der Maschinen höher sein, so wird der Mehrbetrag an Brendgen zurückerstattet. - Lechenich, den 2. April 1898. Königl. Amtsgericht.[3]


Medien zu dieser Seite im Wiki

Literatur

Einzelnachweise[Bearbeiten]


Weblinks[Bearbeiten]

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